
Wie hebt sich eine Praxis von zahlreichen Mitbewerbern ab und sorgt dafür, dass sich Patientinnen und Patienten bewusst für genau diese Praxis entscheiden? Diese Frage stellen sich viele Ärztinnen und Ärzte – ganz gleich, ob sie kurz vor der Niederlassung stehen, eine bestehende Praxis übernehmen oder bereits seit Jahren erfolgreich tätig sind. Marc Däumler hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Praxen bei ihrer Positionierung begleitet und weiß: Ein klarer USP kann entscheidend für den langfristigen Erfolg sein.
In einem Fachbeitrag für die Verbandszeitschrift „Privatärztliche Praxis aktuell“ (PÄP) des Privatärztlichen Bundesverbands erläutert Marc Däumler, Agenturinhaber und Senior-PR-Berater von excognito, welchen Stellenwert ein USP (Unique Selling Proposition) für eine Privatpraxis hat – und warum jede Praxis ein echtes Alleinstellungsmerkmal benötigt.
Ein freundlicher Umgang, eine ehrliche Beratung, moderne Praxisräume oder eine hohe fachliche Kompetenz sind wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Praxis. Gleichzeitig sind sie jedoch keine Besonderheiten, sondern Eigenschaften, die Patientinnen und Patienten bei nahezu jeder seriösen Praxis erwarten dürfen. Als echter USP eignen sich solche Aussagen daher nicht, wie Marc Däumler im Fachbeitrag ausführlich erläutert.
Wer einen USP hat, muss ihn auch kommunizieren. Er muss leicht erkennbar und glaubhaft nachvollziehbar sein.
Im Mittelpunkt des Beitrags steht die Frage, wodurch sich eine Praxis tatsächlich von anderen unterscheidet. Ein überzeugender USP beschreibt genau den Aspekt, der eine Praxis besonders macht. Er sollte dauerhaft gelebt werden, fest in der Praxisphilosophie verankert sein und einen klar erkennbaren Mehrwert für Patientinnen und Patienten bieten.
Ein solcher USP kann beispielsweise eine besondere Behandlung sein, die im regionalen Umfeld kaum angeboten wird. Voraussetzung ist allerdings, dass dafür auch eine entsprechende Nachfrage besteht. Ebenso können interdisziplinäre Kooperationen, eine Spezialisierung auf bestimmte Patientengruppen, ein ganzheitlicher Behandlungsansatz oder besondere Serviceleistungen wie Wochenendsprechstunden oder außergewöhnlich gute Erreichbarkeit einen USP darstellen. Entscheidend ist, dass die Praxis einen Bedarf erfüllt oder eine Leistung anbietet, die sie im Wettbewerbsumfeld klar von anderen unterscheidet.
Ohne Marketing und PR wird das Kommunizieren eines USP sehr schwierig.
Wie sich ein tragfähiger USP entwickeln, schärfen und erfolgreich kommunizieren lässt, erläutert Marc Däumler nicht nur im Fachbeitrag, sondern auch im Rahmen individueller Beratungen. Durch seine langjährige Erfahrung in der Begleitung von Praxisgründungen, Praxisübernahmen und etablierten Privatpraxen kennt er die typischen Erfolgsfaktoren ebenso wie die häufigsten Fehler bei Positionierung und Praxismarketing.
Sie möchten herausfinden, was Ihre Praxis einzigartig macht und wie Sie dieses Alleinstellungsmerkmal wirkungsvoll nach außen kommunizieren? Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
Marc Däumler: „Praxismanagement – Warum braucht jede Privatpraxis einen USP?“ Verbandszeitschrift Privatärztliche Praxis aktuell (PÄP) des Privatärztlichen Bundesverbands (PBV). Ausgabe 03/2026. S.7–10.
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